Schon seit Lietz Zeiten gehört die Schreinerei zum festen Bestandteil der Schulgemeinde. Viele Möbelstücke auf dem Gelände stammen aus der hauseigenen Schreinerei und sind von Schülerinnen und Schülern mit hergestellt, natürlich unter der fachmännischen Aufsicht von Torsten Baum. Von den Betten im Internat, über das Begrüßungs-Schild am Ortseingang, bis hin zu den großen Tischen im Meet & Eat, steckt in Haubinda überall das Holzhandwerk und natürlich Rohstoffe aus den eigenen Wäldern. Einige große, runde Mensatische warten in der Werkstatt gerade auf eine Generalüberholung, doch was steht denn dort in der Ecke?
Eine große "125" aus hellen, hölzernen Latten leuchtet entgegen und wartet auf Fertigstellung. Torsten Baum blickt auf seine Uhr und fragt sich, wann die Schüler endlich kommen, denn jetzt ist Gildenzeit! Mit seinen fleißigen Helfern will er einiges schaffen, denn für den Plan, die "125" dreidimensional darzustellen, braucht es jede Zahl zweimal.
Endlich spazieren die Gildenteilnehmer durch die Tür und machen sich sofort ans Werk. Winkel in die eine, Feinsäge in die andere Hand und los gehts. Aus den Fichtenlatten, welche im Übrigen aus eigenem (Käfer-)Holz vor Ort verarbeitet wurden, werden maßgenaue Stücke gesägt und verschraubt.
Wie die fertige "125" aussieht?
Das bleibt noch ein Geheimnis und kann spätestens zur großen Feier bestaunt werden.










