Nicht alle Kinder haben ein so sorgloses Leben, wie es hier in Deutschland möglich ist. Viele Kilometer weiter südlich, auf dem afrikanischen Kontinent, sieht die Welt leider ganz anders aus. Schon allein in die Schule gehen zu dürfen ist ein Privileg, das normalerweise viel Geld kostet. In Namibia können sich vor allem Kindern in Armutsvierteln, sogenannten Townships fernab der Hauptstadt, diesen Luxus nicht leisten. Dabei ist Bildung, nach Nelson Mandela, doch die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.
Der Lions-Club Suhl/Zella-Mehlis hat daher die Initiative ergriffen und unterstützt seit vielen Jahren das Kinderhaus Okahandja. Angefangen mit einem windigen Wellblech-Verschlag wurden über die Zeit neue Gebäude errichtet, Patenschaften vermittelt, Wasserleitungen gebaut ... und vieles mehr! - Kinderhaus Namibia – Home
Die Klasse 5c der Hermann-Lietz-Schule Haubinda war durch Bereichsleiterin Luisa Ring, die selbst schon zum Kinderhaus Namibia reiste, von dem Projekt sofort angetan und wollte tatkräftig mit unterstützen. So wurden von den Schülerinnen und Schülern noch im vergangenen Jahr unsere HL-Turnbeutel liebevoll bemalt und nach Namibia geschickt, damit sie dort als Schultasche genutzt werden können. Umgesetzt wurden die kunstvollen Motive unter der Aufsicht von Lehrerin Doreen Harwood, die mit den Kindern zusammen viel Zeit, Kreativität und Herzblut in das Projekt steckte. In einer Videokonferenz kam prompt der Dank aus Okahandja zurück und die Welt rückte in diesem Moment ein klein wenig näher zusammen.
Dies soll aber erst der Start für das Projekt Namibia an der Hermann-Lietz-Schule Haubinda sein. Weitere Aktionen sind geplant, bei denen Schülerinnen und Schüler sich für das Kinderhaus einsetzen und neue kulturelle Erfahrungen machen werden.
Fotos, Videos: Luisa Ring, Doreen Harwood
Text: Julia Böhm













