Ausgezeichnete Kreativität – Vernissage im Kunsthaus

Kreativität spielt, neben all den Lern- und Kernfächern, oft leider nur eine nebensächliche Rolle. Umso mehr braucht es Anlässe, die Fantasie unserer Schülerinnen und Schüler zu wecken. An der Hermann-Lietz-Schule Haubinda tummeln sich kleine und große Künstler, die gerade beim jährlichen Kunstwettbewerb richtig auftrumpfen können. Im Lichte unseres Jubiläums lautete die Aufgabe diesmal: „Wie sah die Welt vor 125 Jahren aus?“

Ein so breit gefasstes Thema lässt natürlich genug Raum für individuelle Interpretationen. Vorübergehend waren sich die Organisatorinnen Frau Harwood, Frau Hoffmann und Frau Baucke gar nicht sicher, ob das Thema nicht noch konkretisiert werden sollte, um es den Schülerinnen und Schülern zu erleichtern. Dann aber waren sie überwältigt von der Anzahl der Einsendungen! So viele Bilder, Zeichnungen, Dioramen und Leinwände kamen zusammen, dass der Platz für die Ausstellung schon knapp wurde.

Bei der Vernissage war das Kunsthaus bis zum letzten Platz gefüllt. Alle, die ein Werk abgegeben haben, durften dabei sein, ebenso wie Eltern und Ehrengäste. Chor und Instrumentalisten aus der Grundschule, unter Leitung von Frau Gehring, begleiteten die Preisverleihung. Für jeden Bereich (Grundschule, 5/6 und 7-10) gab es jeweils drei Plätze und einen Sonderpreis, die mit Urkunde und Sachpreisen ausgezeichnet wurden. Schul- und Internatsleiter Burkhard Werner überreichte die begehrten Trophäen zusammen mit den Kunstlehrerinnen an die stolzen Preisträgerinnen und Preisträger. Neben vielen „Wiederholungstätern“ gab es erfreulich viele Neulinge im Kunstwettbewerb, die eine Auszeichnung ergattern konnten.

Die Oberstufe wäre übrigens ebenfalls berechtigt gewesen, jedoch konnte sich niemand von eine Abgabe überzeugen lassen. Mit der Motivation durch diese gelungene Vernissage dann aber bestimmt im kommenden Jahr!