FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Lietz Internatsdorf Haubinda

Wie kann sich mein Kind eingewöhnen?

Wir bieten neuen Schülerinnen und Schülern ein mehrtägiges Probewohnen, um Internatsluft zu schnuppern und erste Kontakte zu knüpfen. Eine spezielle Eingewöhnungsphase gibt es nicht: Ab dem ersten Tag sind die Kinder Teil der Gemeinschaft – mit allen Höhen und Tiefen. Den eigenen Platz zu finden braucht Zeit und kann bis zu einem Schuljahr dauern. Wichtig ist auch für Eltern: Loslassen können gehört dazu.

Wie ist mein Kind im Internat untergebracht?

Unsere Schülerinnen und Schüler leben in sogenannten Familien mit sieben bis zehn Kindern. Jede Familie wird von einem Familienvater oder einer Familienmutter – einem Pädagogen oder einer Pädagogin – betreut. Ergänzend gibt es einen Familienpaten, der zusätzliche Unterstützung bietet.

Wie oft kommt mein Kind nach Hause?

Alle zwei Wochen gibt es ein Heimreisewochenende: Die Schülerinnen und Schüler reisen freitags ab und kehren sonntags zurück. Für die Anbindung sorgen Shuttle-Busse zu den Bahnhöfen Fulda, Lichtenfels und Suhl. An den übrigen Wochenenden bleibt Ihr Kind in Haubinda – mit Unterricht am Samstag und Freizeit in der Familie am Sonntag.

Wie werden die Hobbys und Fähigkeiten meines Kindes unterstützt?

Neben dem Unterricht gibt es ein umfangreiches Freizeit- und Gildenangebot: Sport, Handwerk, Musik, Kunst und vieles mehr. Instrumentalunterricht wird in Zusammenarbeit mit externen Musiklehrern angeboten. Talente werden individuell gefördert.

Was geschieht bei Lernproblemen?

Förder- und Nachhilfeunterricht sind fester Bestandteil des Alltags. Bei Teilleistungsstörungen wie Legasthenie, Dyskalkulie oder Dyslexie stehen gezielte Maßnahmen zur Verfügung.

Was passiert, wenn soziale Probleme auftreten?

Konflikte gehören zum Leben dazu. Die Kinder lernen, diese fair und gewaltfrei zu lösen. Bei Regelverstößen greifen pädagogische Maßnahmen – von Zusatzaufgaben bis hin zu Suspendierungen. Sozialpädagogen unterstützen bei größeren Schwierigkeiten.

Wie wird mein Kind vor Alkohol, Zigaretten und Drogen geschützt?

Der Konsum von Alkohol und Zigaretten ist für Minderjährige verboten, Drogenbesitz führt zur sofortigen Entlassung. Um die Sicherheit zu erhöhen, gibt es Stichprobenkontrollen und regelmäßige Rundgänge. Absolute Sicherheit kann es jedoch – wie im echten Leben – nicht geben.

Gibt es einen Elternbeirat, der bei Problemen hilft?

Ja. Der Elternbeirat setzt sich aus gewählten Klassenelternvertretern zusammen und trifft sich regelmäßig mit der Schulleitung sowie Schülervertretern. So bleiben Eltern, Schülerinnen und Schüler und Schule in engem Austausch.

Was passiert, wenn mein Kind krank wird oder Medikamente nehmen muss?

Eine ausgebildete Krankenschwester betreut die Schüler vor Ort. Im Krankheitsfall übernimmt sie die Erstversorgung und organisiert Arztbesuche. Bei Dauermedikation kümmert sie sich um die sichere Verabreichung – auch bei Präparaten mit besonderen Vorschriften wie AD(H)S-Medikamenten.

Wird der Kontakt nach der Schulzeit gehalten?

Ja, ehemalige Schülerinnen und Schüler sind jederzeit willkommen – ob zu kurzen Besuchen oder mehrtägigen Aufenthalten.

Wie können sich ehemalige Schülerinnen und Schüler weiterhin integrieren?

Altbürger und Freunde unterstützen das Schulleben aktiv, etwa bei Tagen der offenen Tür oder Bildungs­messen. So können sie ihre Erfahrungen weitergeben und aktuelle Schüler auf ihrem Weg begleiten.

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