„Das Beste kommt jetzt“

Verabschiedung in den Ruhestand von Ines und Matthias Schwesinger

25 und 23 Jahre. Das ist ein gewaltiger Zeitraum. So lange schon ist das Ehepaar Schwesinger ein fester Bestandteil des Kollegiums an der Hermann-Lietz-Schule Haubinda. Das Tätigkeitsfeld der Grundschul-Leitung, beziehungsweise die Hoheit über die Turnhalle waren im aktuellen Schuljahr noch ihre Aufgaben. Doch jetzt steht ein neuer Lebensabschnitt bevor.

Mit einer Feier wurden beide in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Schul- und Internatsleiter Burkhard Werner brachte zu dieser fast schon familiären Zusammenkunft gleich ein paar Anekdoten aus dem Archiv mit. Genaugenommen Personalakten. Und so kamen alle Gäste in den Genuss des ellenlangen Titels der Zulassungsarbeiten und weiterer Erinnerungen aus dem Werdegang, sowie den Spuren, die ihr Schaffen in Haubinda hinterlassen hat.

Wie etwa beim Bau der Turnhalle, die intern zunächst Reiber-Schwesinger-Gedächtnishalle hieß. Das „Dreamteam“ Reiber-Schwesinger fand bei der Verabschiedungen natürlich seine Würdigung, denn Olaf Reiber hatte für seinen Sport-Kollegen „Schwesi“ eine ganz persönliche Rede vorbereitet. Die Errichtung und den fachlichen Aufbau der Grundschule hat Ines Schwesinger von Anfang an miterlebt und mitgestaltet, sodass überall ein Stück Herzblut verbleibt. „Jede Woche ein neues Projekt mit den Kindern durchführen können, das ist doch ein Traum!“, erinnert sie sich in ihrer Abschiedsrede und betont damit, wie wertvoll die Möglichkeiten eines Grundschul-Unterrichts nach ihren Vorstellungen an der Hermann-Lietz-Schule Haubinda waren.

Mit guten Wünschen und praktischen Geschenken ausgestattet (u.a. eine riesige Kaffeetasse für den Koffein-Liebhaber nebst einem Gymnastikball, und liebevoll ausgewählten Gin für die Feinschmeckerin) kann nun der Ruhestand beginnen. Denn „… das Beste kommt jetzt, wir können zusammen die Zeit genießen!“, stellen beide zum Ende ihrer Rede fest. Und schließlich verlässt man Haubinda ja nicht für immer, es bleiben die Spuren des eigenen Schaffens zurück – und zu Feiern und Festen trifft man sich bestimmt wieder.