Herbstzeit heißt Apfelernte im Internatsdorf Haubinda

Obwohl der Sommer viel zu trocken war, hängen riesige Äpfel an den Ästen und versprechen schon beim Anblick, dass aus ihnen hervorragender Saft wird. Bevor schlechteres Wetter die Früchte am Baum verderben lässt, wird es Zeit die Ernte einzuleiten.
Alle im Internatsdorf Haubinda helfen mit!
Schon die Kleinsten aus der Grundschule schnappen sich Eimer und Rüttelstange. Mit der Stange wird der Baum erstmal kräftig durchgeschüttelt, bis die reifen Äpfel von alleine auf den Boden plumpsen. Anschließend muss man sie nur noch auflesen und dabei die guten Früchte von den Verdorbenen trennen. Eimer für Eimer schleppen die Kinder kiloweise ihre Ausbeute zum Sammelbehälter.
Natürlich werden die Äpfel sogleich einer Geschmacksprobe unterzogen – schließlich wachsen auf unseren Streuobstwiesen verschiedenste Sorten, die alle ein ganz eigenes Aroma haben. Wo bekommt man denn sonst noch die Gelegenheit, herzhaft in völlig naturbelassene Äpfel zu beißen?

Die größeren Schülerinnen und Schüler packen am Nachmittag in der Gildenzeit oder während ihrer praktischen Kurse mit an. Auch wenn der Elan im Vergleich zu den jüngeren Mitschülern etwas nachgelassen hat, ist die Vorfreude auf den köstlichen Apfelsaft zu den Mahlzeiten im Meet & Eat dennoch vorhanden.
Noch die gesamte Woche werden Schülergruppen fleißig über unsere Streuobstwiesen am Prinzenhaus, Weiher und Kleintierstall flitzen. Nach der Ernte werden die Äpfel zur Obstpresse gefahren und zu Saft verarbeitet. Die Abfüllung erfolgt in unseren ansprechenden 5l Kanistern für den Verkauf im Schulkonsum oder Dorfladen, oder in großen Beuteln für den Verbrauch im Meet & Eat.
Wer am eigenen Leib erfährt, wie viel Arbeit im fertigen Produkt Apfelsaft steckt, dem schmeckt das Endprodukt gleich doppelt gut!










